Tipps zum Start im Franchise

Der beste Tipp, um erfolgreich mit einem Franchise-System zu starten, ist eine ausgiebige Recherche über das ins Auge gefasste Franchise-Unternehmen. Der Franchise-Leitfaden, der vom Franchisegeber zur Verfügung gestellt wird, sollte verstanden werden und im Einklang mit den eigenen Vorstellungen sein. Da der Einstieg in ein Franchise i.d.R. mit einer Investition einhergeht, ist es für einen angehenden Franchisenehmer unabdingbar, sich ausführlich über Investitionskosten, das benötigte Eigenkapital sowie laufende Kosten wie monatliche Lizenz- und Werbegebühren zu informieren.  Genauso wichtig ist jedoch auch, Informationen über einführende Schulungen und die laufende Unterstützung des Franchisegebers einzuholen. Besonders dann, wenn ein Quereinstieg in eine Branche bevorsteht.

Ein weiterer Tipp ist, sich nicht sofort nur auf ein Franchise-System festzulegen, sondern mehrere in Frage kommende Systeme zu studieren und zu vergleichen. Hierbei lassen sich oft nicht auf den ersten Blick erkennbare jedoch erhebliche Unterschiede feststellen, die genau betrachtet werden sollten. So ist es durchaus möglich, dass am Ende doch ein Franchise-Konzept gewählt wird, welches zu Beginn evtl. von anderen Systemen überschattet wurde. Da es sich beim Einstieg ins Franchising um eine Investition fürs Leben handelt, ist es absolut notwendig, die verschiedenen Vor- und Nachteile der einzelnen Franchisesysteme einander gegenüber zu stellen, damit am Ende die richtige Entscheidung getroffen werden kann.

Der letzte, jedoch nicht weniger wichtige Tipp lautet: Bloß nichts überstürzen! Die Entscheidung für ein Franchise-Unternehmen muss mit Bedacht getroffen werden. Schließlich wird für den Einstieg in die Selbstständigkeit nicht nur Geld sondern auch viel Zeit investiert. Jeder Existenzgründer sollte sich der Tatsache bewusst sein, dass der Aufbau eines eigenen Geschäfts, auch wenn er als Franchisenehmer nicht bei Null anfangen muss, extrem viel Zeit und Energie in Anspruch nimmt. Das fällt natürlich leichter, wenn man für eine Sache brennt und voll und ganz dahinter steht. Deshalb darf die Wahl eines Franchisegebers keinesfalls leichtfertig geschehen und muss sehrt gut überlegt sein.

Wer diese Tipps zum Franchise-Start berücksichtigt, ist auf einem guten Weg, die richtige Entscheidung zu treffen, um als Franchisenehmer mit seinem eigenen Geschäft erfolgreich durchstarten zu können.

Mitarbeiter gesucht – Tipps für Franchisenehmer

Sie haben sich als Franchise-Nehmer selbstständig gemacht und sind nun auf der Suche nach Personal? Dann haben wir hier eine kleine Hilfestellung für Sie.

Damit Sie möglichst viele potenzielle Kandidaten erreichen, ist eine Nutzung unterschiedlicher Kanäle essenziell. Dazu gehören v. a. Anzeigen in Lokalzeitungen, Inserate in Online-Jobbörsen und die Meldung der freien Stelle bei der Bundesagentur für Arbeit. Einen weiteren Kanal stellen Messen dar – Sie bieten hervorragende Voraussetzungen, um schnell fündig zu werden, da Sie hier direkt ins persönliche Gespräch mit potenziellen Mitarbeitern kommen können.

Da das Angebot an Stellen riesig ist, müssen Sie sich mit Ihrer Anzeige von der Masse abheben. Dafür ist nicht nur der Inhalt entscheidend, sondern vor allem die Formatierung, welche auffallend und herausstechend gestaltet werden sollte. Inhaltlich sollte die Stellenanzeige Angaben wie erforderliche Qualifikationen und eine Beschreibung des Tätigkeitsfelds enthalten. Bieten Sie Ihren Mitarbeitern Boni wie z. B. Einkaufsgutscheine oder eine betriebliche Altersvorsorge sollte auch das in Anzeige hervorgehoben werden. Beim persönlichen Kennenlernen kann dann herausgefunden werden, ob sich der Bewerber mit dem Unternehmen identifizieren kann und ob er eine Bereicherung für das Franchiseunternehmen sein könnte.

Gesucht, gefunden – was kommt dann?

Wenn Sie den richtigen Kandidaten für Ihre freie Stelle gefunden haben und der Arbeitsvertrag unterschrieben wurde, kommen noch ein paar Aufgaben auf Sie zu.

Sie müssen Ihren Mitarbeiter bei der Krankenkasse, dem Finanzamt, der Berufsgenossenschaft und ggf. branchenspezifischen Ämtern anmelden. Weiters müssen Sie für die korrekte Erstellung der Lohn- bzw. Gehaltsabrechnung sorgen. Hinzu kommt die monatliche Abgabe des Gesamtbetrags der Sozialversicherungen an die Krankenversicherung sowie die Abgabe an die Unfallversicherung.

Sobald all diese Formalitäten berücksichtigt wurden, steht einer erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Ihnen und Ihrem Personal nichts mehr im Weg.